Unterwegs mit dem Kleinen

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Einer meiner ersten Herausforderungen war es mich zu trauen mit dem Kleinen aus dem Haus zu gehen. Die Entlassung vom Krankenhaus war wirklich die erste Überwältigung. Obwohl mein Vater uns abgeholt hat, hatte ich gemischte Gefühle...ließ das Krankenhaus uns nun wirklich gehen?, war ich schon seelisch und körperlich dafür bereit? etc. Ich hatte so Angst, dass dem Kleinen was auf dem nach Hause weg passiert. Mein Schutzinstinkt war gleich auf 1000 und nur der Gedanke brachte mich zum weinen.

Nachdem auch diese Hürde gemeistert war, ging es allmählich über in den Alltag. Mein Mann war beruflich im Ausland und ich war auf mich alleine gestellt, naja, nicht ganz, meine Eltern standen mir zur Seite, aber ich wollte es auch alleine schaffen, weil ich mich nicht immer auf Hilfe verlassen wollte. Und es klappte! Einkäufe, Arzttermine, Spaziergänge, Geburtstagsfeiern, alles war möglich. Man muss sich aber im Klaren sein, dass die Kleinen hauptsächlich die Zeit bestimmen und man sich nach ihnen richtet. Wenn man das weiß, dann kann man entspannt alles erledigen.

Aber es hat nicht lange gedauert und schon kam die nächste Herausforderung: Stillen in der Öffentlichkeit. Obwohl Stillen eines der natürlichsten Sachen auf der Welt ist, war ich damit total überfordert. Ich wollte nicht einfach meinen Busen blank legen. Ich sah mir viele YouTube Videos an, laß Erfahrungsberichte etc., aber wie so vieles gilt eben das Sprichwort: Probieren geht über Studieren. Und so war es auch (ganz gemeistert habe ich es noch nicht, aber mit viel Überwindung klappt es schon).

Hier ein paar Tipps:

- wenn du stillst, kannst du ab 3 Wochen mit der Flasche anfangen, so einmal die Woche. Das ist ganz praktisch, wenn man mal länger unterwegs ist oder sich eben noch nicht traut in der Öffentlichkeit zu stillen.

- immer ein Stilltuch dabei haben, weil sollte die Flasche nicht genügen, hat man immer die Milchbar dabei

- im Restaurant eine Ecke aussuchen, in der du einen Überblick hast, nicht viele Leute hinschauen können und dir etwas "Schutz" bietet

- vorher Gedanken machen, welche Stillmöglichkeiten es gibt, z.B. im Geschäft eine Umkleidekabine oder im Parkhaus, ganz entspannt im Auto


GANZ WICHTIG! NIEMALS VON JEMANDEM AUF DIE TOILETTE VERWEISEN LASSEN!!!

Positiv überrascht war ich über IKEA Regensburg, dort gibt es im Wickelraum auch eine kleine Stillecke mit Vorhang! U.a. gibt es zwei Wickeltische mit Wickelunterlagen, Windeln, Waschbecken, Windeleimer und sogar ein Spielzeug um ältere Geschwister zu beschäftigen! Hut ab!

Auch die DM Fachmärkte sind gut ausgestattet! Obwohl es keine Stillmöglichkeit in den meisten DM gibt (DM Parsberg hat eine Bank zum Ausruhen oder Stillen), sind sie gut für Windel wechseln ausgestattet!

                     
 Tolle Wickel- und Stillmöglichkeiten gibt es in den Regensburg Arcaden! Hier gibt es sogar eine Mikrowelle um Nahrung aufzuwärmen und ein Fernseher für die älteren Geschwister.

Nachtrag: Wie ich schon oben erwähnte, Übung macht den Meister! Erfolgreich habe ich am Waldbad und im Restaurant gestillt. Man soll sich wirklich nur auf sich und sein Baby konzentrieren und alles außen herum ausblenden. Natürlich wird es immer wieder mal neugierige Blicke geben, aber nicht verunsichern lassen, ihr hält schließlich ein Baby am leben! Und was ist schlimmer, ein schreiendes hungriges Baby oder ein zufriedenes Baby, das an der Brust nuckelt? Toi toi toi, ihr packt das schon!

xoxo,




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